Aktuelles
15. September 2011
AUF EIN WORT - ZUR AKTUELLEN LAGE AUF DEM MARKT FÜR SELTENE ERDEN
Viele Kunden haben – nicht minder irritiert als wir Magnethändler – in den letzten Monaten erfahren müssen, dass Magnete aus NdFeB, also Neodymmagnete, im Preis um bis zu 600 % gestiegen sind...
Neodym gehört zu den sog. Seltenen Erden, die auch für die Halbleitertechnik eingesetzt werden. China hat mit einer jährlichen Förderung von über 120.000 Tonnen nahezu ein Monopol auf diesem Markt – weit über 90 % des weltweiten Bedarfs stammen aus chinesischer Produktion. Diese Monopolstellung hat sich die chinesische Politik seit dem Frühjahr 2011 zunutze gemacht und die Fördermenge drastisch gedrosselt. Die Folge war eine Verknappung von Neodym, die wiederum einerseits Preisexplosionen, andererseits Lieferschwierigkeiten begründete.
Derzeit hat sich die Lage auf dem nun erreichten hohen Niveau einigermaßen beruhigt; seit einigen Wochen stagnieren die Preise. Andere Länder arbeiten inzwischen mit Nachdruck an der Förderung der dort vorkommenden Seltenen Erden (z.B. Staaten der GUS und Australien), so dass erwartet wird, dass diese Vorkommen mittelfristig auf den Markt kommen.
Magnete aus NdFeB haben den Vorteil, dass sie besonders stark sind und in ihrer silberfarbenen (vernickelten) oder goldenen Beschichtung auch im Sichtbereich gut einsetzbar sind. Eine Alternative zu der Stärke dieser Magnete besteht einzig in SmCo-Magneten (Magneten aus Samarium-Kobalt), die im Wesentlichen in zwei verschiedenen Qualitäten angeboten werden (SmCo5 und Sm2Co17). Der Vorteil von Samarium-Kobalt-Magneten gegenüber den Neodymen ist ihre Hitzebeständigkeit; sie halten Temperaturen von bis zu 300°C aus, während Neodyme nicht über 80°C erhitzt werden dürfen. Ihr Nachteil besteht darin, dass sie aufgrund ihrer Optik nicht für den Einsatz im sichtbaren Bereich geeignet sind.
SmCo-Magnete erreichen nicht die Stärke von NdFeB-Magneten, kommen ihnen aber durchaus nahe. Bislang war die Samarium-Kobalt-Variante keine Alternative zu Neodym, denn SmCo war deutlich teurer und die Lieferzeiten waren ebenso deutlich länger. Durch die Preisexplosionen im Bereich des Neodym und die Verlängerung der Lieferzeiten jedoch kann der Magnet aus SmCo durchaus eine Alternative darstellen, wenn die Optik eine nachgeordnete Rolle spielt und auf geringfügig größere Abmessungen gegenüber dem Neodym ausgewichen werden kann.
Gern helfen wir Ihnen, eine Alternative zu finden: Wenn Sie große Mengen benötigen (ca. > 1000 Stück), kontaktieren Sie uns bitte. Kontakt
9. März 2011
MAGNETLADEN-Produkte in Hagebaumärkten
(Bilder: MAGNETLADEN)
Unsere Kunden finden eine große Auswahl unserer Magnete auch in den Hagebaumärkten Ziesak Plaza in Oberhausen und Bochum sowie im Hagebaumarkt Arens & Hilgert in Neuenrade. Dank der hohen Qualität der Produkte und der Lieferzuverlässigkeit wurde der MAGNETLADEN als Lieferant ausgewählt und weiterempfohlen. Die Hagebaumärkte legen besonders großen Wert auf einen hohen Qualitätsstandard zu attraktiven Preisen. Überzeugen auch Sie sich von der Leistungsfähigkeit unserer Magnete.
Informationen zu den Hagebaumärkten finden Sie unter www.ziesakplaza.de und
www.arens-hilgert.de.
1. Dezember 2010
Weihnachtsrätsel mit MAGNETLADEN-Schwebeset
Der Gewinner des Weihnachtsrätsels des Don-Bosco-Gymnasiums in Essen erhält in diesem Jahr ein besonderes Präsent. Die Fachgruppe Physik hatte die Idee, die eingehenden Antworten zu dem Rätsel aus der Welt der Physik mit einem ebenso physikalisch faszinierenden Schwebeset des MAGNETLADENS zu prämieren.
Bei dem Schwebeset handelt es sich um ein Plättchen aus Graphit, das über vier starken Neodymmagneten schwebt. Die Neodymmagnete ziehen sich an und halten dadurch zusammen. Graphit ist diamagnetisch und wird daher von den Magneten abgestoßen. Die Kraft reicht aus, um das Graphit schweben zu lassen. Zwei Neodymmagnete sind vergoldet, die anderen vernickelt. Schwebendes Graphit eignet sich als Dekorationsobjekt, als Geschenk, zum Staunen und natürlich für den Physikunterricht.
Wir freuen uns über diese tolle Idee!
1. September 2010
MAGNETLADEN im Lippe-Magazin
Wer sich über den MAGNETLADEN und magnetische Produkte informieren möchte, findet einen Beitrag in der Ausgabe 4/2010 des Lippe-Magazins:
Weitere Informationen finden Sie unter: www.kreis-lippe.de
1. September 2010
Forschung und Innovation mit dem MAGNETLADEN
Die Studenten (v. r.) Jens Krueler und Daniel Beuse präsentieren ihre Studienarbeit.
Mit dabei: Professor Dr. Andreas Niegel (Fachbereich Maschinentechnik und Mechatronik) und Thorsten Seiler (Geschäftsführer 'Magnetladen").
(Bild: MAGNETLADEN)
Die Studenten Jens Krueler und Daniel Beuse aus dem Fachbereich Maschinentechnik und Mechatronik der Hochschule Ostwestfalen-Lippe erstellten eine Magnetschwebebahn im Rahmen einer Studienarbeit "Supraleitung: Levitation", die im Labor für Werkstoffkunde von Prof. Dr. Andreas Niegel betreut wurde. Das komplizierte Zusammenspiel von Magnetschienen und Energiespeicher einer supraleitenden Platte verdeutlicht die Funktionsweise und die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten der stärksten Dauermagneten der Welt z. B. für verschiedene Komponenten in Elektromotoren oder als Mini-Transrapid in Reinsträumen. Vorgestellt wurde die Schwebebahn im Detmolder MAGNETLADEN, der die Studenten bei technischen Fragen und bei der kostengünstigen Anfertigung von 200 speziellen Magneten für die Schwebebahn unterstützt hat. Weitere Informationen dazu unter: Studienarbeit
11. März 2010
Schülerlabor "Phylipp" fördert Technikinteresse
Schülerprojekt: Selbstgebauter Elektromotor mit Magneten
(Bild: MAGNETLADEN)
An der Hochschule Ostwestfalen-Lippe kümmert man sich auch um den Nachwuchs in Naturwissenschaft und Technik. Mit ihrem Schülerlabor "Phylipp" lädt die Hochschule unter fachkundiger Anleitung Schulklassen der Sekundarstufe I zu Lerneinheiten ein. Interessante Fragestellungen des täglichen Lebens werden aufgegriffen und erklärt. Im Vordergrund steht der Bezug zu Alltagserfahrungen und zu praktischen Anwendungen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Gelegenheit, studentisches Hochschulleben kennenzulernen. Die Lerneinheiten bestehen aus einem theoretischen Teil in Form einer Kurzvorlesung und einem anwendungsbezogenen Teil in Form eines Praktikums.
In diesem Zusammenhang baute eine Schülergruppe Elektromotoren, die mit Hilfe von Magneten angetrieben werden. In Zusammenarbeit mit dem MAGNETLADEN wurden dazu geeignete Magnete ausgewählt. Zum Dank erhielt der MAGNETLADEN eines der selbstgebauten Modelle, das von einem Schülerpraktikanten der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Detmold, gebaut wurde.
9. März 2010
Bildung, die Spaß macht
Regenbogenkinder zurück aus dem All
(Bild: Regenbogen-Kinderland)
„Sonne, Mond und Sterne“ so hieß das Thema, mit dem sich die Schulkinder aus dem Regenbogen-Kinderland des Familienzentrums Schuckenbaum in Leopoldshöhe begeistert beschäftigt haben. Im Vordergrund stand die Freude am Experimentieren. Dabei spielten auch Experimente mit Magneten eine spannende Rolle. Forscherkittel, Brille, Forscherpass und natürlich die offizielle Verleihung des Forscherdiploms trugen zu einem rundum gelungenen Projekt bei.
Das Projekt steht im Zusammenhang mit der Zertifizierung des Familienzentrums zum „Haus der kleinen Forscher“, bei der es unter anderem auch vom MAGNETLADEN unterstützt wurde. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ fördert bundesweit frühkindkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik. Ihr Ziel ist es, die Neugier auf Naturphänomene zu fördern und ihnen die Möglichkeiten zu geben, beim Experimentieren selbst Antworten auf alltägliche naturwissenschaftliche Phänomene zu finden sowie Basiskompetenzen zu fördern. Sie gründete sich auf Initiative der Helmholtz Gemeinschaft, der Mc Kinsey Company, der Siemens Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung.